August 18, 2019

Please reload

Aktuelle Einträge

Im Rückblick: "Sieben Nächte am See" (2010)

November 7, 2019

1/10
Please reload

Empfohlene Einträge

Ferienzeit = Lesezeit?

August 18, 2019

Der Sommerurlaub ist nun vorbei und der Ernst des Lebens geht wieder los, so sagte man ja früher noch zu Schulzeiten. Doch auch wenn ich nicht mehr zur Schule gehe, was auch hoffentlich nie wieder passieren wird, aber morgen beginnt für mich neben meiner Selbstständigkeit auch ein neuer Job, auf den ich mich sehr freue und hoffe, dass es gut laufen wird. 

 

Doch in den letzten Wochen, u.a. auch im Sommerurlaub, habe ich mich mal etwas mehr mit Literatur beschäftigt, genauer gesagt mit den Romanen von Agatha Christie. Ich gebe ja zu, normalerweise bin ich keine all zu große Leseratte, aber wenn ein Buch fesselnd ist, dann höre ich auch ungern auf. Im Frühjahr laß ich den dritten Teil zu "Ein ganzes halbes Jahr", den ich auch sehr gut fand und nun war es mal Zeit für etwas anderes. Ich bestellte mir gleich vier Romane, darunter die Klassiker "Der Tod auf dem Nil" und "Mord im Orientexpress". Letzten habe ich vor zwei Jahren im Kino gesehen, als die Neuverfilmung veröffentlicht wurde und fand den Film ganz ok, das Original aus dem Jahr 1974 war jedoch besser. 

 

Mord im Orientexpress: 

Das Buch, was einsetzt, als Hercule Poirot eigentlich Urlaub machen will und mit dem Orient- express reist, ist eigentlich sehr getreu der Vorlage verfilmt worden. Und das in beiden Verfilmungen. Hier muss man sagen, dass da ja erst den Film gesehen und dann das Buch gelesen habe. Zum Anfang musste ich mich jedoch an den manchmal doch recht anstrengenden Stil Agatha Christies gewöhnen, was mir aber jedoch schnell gelungen ist und es dann umso mehr Spaß machte den Roman zu lesen. Die Figuren werden klar gezeichnet, jeder Character hat seine Tiefe. Für Krimifans eine klare Leseempfehlung! 

 

Tod auf dem Nil: 

Beim Lesen des Romans "Tod auf dem Nil" merkte ich - nachdem ich mir auch den Film von 1978 mit Peter Ustinov noch einmal angesehen habe einige deutliche Unterschiede vom Buch zum Film. Die Story ist natürlich gleich, die reiche Erbin Linet wird auf einer Fahrt auf dem Nil ermordet und Hercule Poirot, der auf dem Schiff zufällig mitfährt, muss ermitteln. Einige Charaktere werden in dem Roman jedoch ganz anders dargestellt, als im Film und es kommen sogar Figuren vor, die gar nicht im Film zu sehen waren. Das Ende war auch etwas anders im Buch, als es im Film dargestellt wird. 2020 kommt eine Neuverfilmung in die Kinos, mal sehen, wie die wird. Aber in diesem Fall das Buch charakterstärker meiner Meinung nach. 

 

Tragödie in drei Akten: 

Das war das erste Buch aus den Fällen Hercule Poirots, von dem ich inhaltlich etwas enttäuscht war. Groß auf dem Cover steht "Ein Fall für Poirot", doch der Meisterdetektiv selbst taucht nur am Anfang der Story, in der Mitte und am Ende mal kurz auf, wobei er den Fall aufklärt, jedoch der Fokus eher auf einer anderen Figur, einem Schauspieler, liegt, der einen Mordfall untersuchen will. Letztenendes überführt Poirot den wahren Mörder und es kommen dunkle Geheimnisse ans Licht. Sicher, als Fall für Poirot etwas enttäuschend auf Grund der mangelnden Präsenz der Hauptfigur, als Geschichte aber auf jeden Fall auch interessant. 

 

Tod in den Wolken: 

Dieses Buch laß ich zuletzt und fand es wieder besser, als den Vorgänger "Tragödie in drei Akten", da es wirklich wieder ein Fall für den belgischen Meisterdetektiv war, Dieses Mal geht es um das tragische Unglück einer französischen Geldverleiherin, die auf einem Flug ums Leben kommt. Zuerst versucht man es so darzustellen, dass sie durch einen Insektenstich ums Leben kam und sogar der Meisterdetektiv selbst, der an Bord des Fluges war, gerät unter Mordverdacht und muss seine Weste reinwaschen. Wird es ihm gelingen? Ich denke schon, denn er wird einiges aufdecken, was der Geschichte ihre Wendepunkte bringt. 

 

 

So konnte ich meine Ferien doch ganz gut genießen und auch mal entspannt in der Hängematte liegen und Bücher lesen. In der freien Natur macht sich das natürlich immer schön, jedenfalls für mich. 

 

ST*

 

 

 

Please reload

Folgen Sie uns!