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"Toy Story 4" - Top oder Flop? *Spoiler*

August 31, 2019

Als Fan der ersten Stunde habe ich mich natürlich auf den neuen "Toy Story" Film gefreut. 1995 kam damals der erste Teil ins Kino, 1999 folgte der zweite und 2010 kam mit "Toy Story 3" noch ein gelungener, spannender Abschluss einer Trilogie, der damals eigentlich ein perfektes Ende für die Geschichte von Sheriff Woody, Captain Buzz Lightyear und den anderen Helden darstellte. Also war ein Teil 4 eine gute Idee? Immerhin sind auch schon wieder 9 Jahre vergangen, seit der letzte Teil ins Kino kam und man über Jahre hinweg immer Gerüchte hörte, dass zwar ein vierter Teil kommen sollte, aber nie Form annahm. Nun ging ich also letzte Woche ins Kino und freute mich darauf nach all den Jahren ein neues Abenteuer mit den Helden meiner Kindheit auf der großen Leinwand zu sehen. 

 

Fangen wir mal mit den positiven Sachen an, aber falls es jemand noch sehen will bzw. sich nichts verderben lassen möchte, gibt es ein paar kleine Spoiler in meinem Beitrag. Die Handlung ist eher kurzweilig, es gibt verschiedene sehr witzige Momente und es tauchen alte Figuren wie Porzellinchen wieder auf. Jedoch überzeugt die Geschichte leider nicht sonderlich und beschädigt irgendwie den doch eigentlich tollen Abschluss aus Teil 3 für die Geschichte. Der Film beginnt mit einem Rückblick, der vor 9 Jahren spielt, als Woody und Buzz versuchen eines der Spielzeuge ihres Besitzers Andy zu retten, wobei sie aber nicht verhindern können, dass Porzellinchen einem neuen Besitzer übergeben wird. Es folgen Rückblenden, wie Andy groß wurde und schließlich die Spielzeuge bei dem jungen Mädchen Bonnie landen, wie es am Ende von Teil 3 geschah. Die Geschichte nimmt leider nur wenig Fahrt auf. Zu Beginn kommt Bonnie in eine Schule und ihre Spielzeuge liegen mehr und mehr im Schrank, doch Woody bemüht sich weiterhin um Aufmerksamkeit des kleinen Mädchens, also schleicht er sich im Schulranzen mit zu ihr in die Schule und sorgt dafür, dass sie am ersten Tag etwas basteln kann. So entsteht "Forky", ein Spielzeug gemacht aus einer Gabel, Knetmasse und ein paar Augen, was sofort zum Leben erwacht und sich eher selbst für Müll, als für ein Spielzeug hält und ständig versucht zu entkommen, wobei die erste halbe Stunde des Films wohl davon handelt, wie Woody ihn aus verschiedenen Mülleimern wieder rausfischen will, um Bonnie glücklich zu machen, die sehr an ihm hängt. Ein Handlungsstrang, den ich persönlich eher albern fand und eher etwas nervig. Während Bonnie mit ihren Eltern und ihren Spielzeugen auf Reisen ist werden sie natürlich auch voneinander getrennt und Woody und Forky müssen zusehen, wie sie zu ihren Besitzern zurückkommen, wobei sie in verschiedenen Orten landen, wie einem Antiquitätenladen, der von einem anderen Spielzeug beherrscht wird und aus dem sie entkommen müssen. Die Story ähnelt daher sehr Teil 3, in dem die Spielzeuge aus dem bösen Kindergarten unter der Kontrolle des tyrannischen Bären entkommen mussten. 

 

Ich möchte jetzt nicht all zu sehr auf die Story eingehen, aber zusammengefasst bietet "Toy Story 4", in Deutschland unter dem Titel "A Toy Story - Alles hört auf kein Kommando" bekannt - nicht wirklich etwas neues. Der deutsche Titel des Films ist auch etwas irreführend und steht nicht wirklich im Zusammenhang mit der Geschichte des Films. Das Ende des Films bleibt etwas offen, wobei es durchaus Möglichkeiten für einen fünften Teil gäbe, aber sollte der kommen, dann hoffentlich nicht erst wieder in 9 Jahren und er sollte die doch eher schwache Leistung des vierten Teils wieder ausbügeln. Leider muss ich sagen - und das als Fan - Teil 4 kann man sich mal angucken für ne kurzweilige Unterhaltung, fällt aber eher in die Kategorie "Hätte nicht sein müssen". 2010 war "Toy Story 3" schon der eigentlich beste mögliche Abschluss der Geschichte. 

 

Wertung: 6/10


ST*

 

 

 

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