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"Terminator: Dark Fate" - Der T 800 heißt jetzt Carl ... ;) *kleine Spoiler* / Edit

October 27, 2019

Ich muss zu Beginn dieses Eintrags sagen, dass ich nie ein großer Fan der "TERMINATOR"-Reihe war, ich jedoch immer fand - da sie Kultstatus besitzen - das man sie mal gesehen haben sollte. Vor über 10 Jahren schaute ich zum ersten Mal Teil 1, ein typischer 80ziger Jahre Actionfilm ohne wirklich viel Tiefgang mit einer simplen Story. T2 hatte ein bisschen mehr charakterliche Tiefe und die Effekte waren fürs Jahr 1991 sicher toll, jedoch war mir der Film streckenweise für meinen Geschmack einfach viel zu brutal. Nicht meine Welt. Dennoch waren es die definierten Klassiker, gegen die die heutigen Filme natürlich etwas sanfter geraten sind, was mich persönlich nicht stört. Eher im Gegenteil. Als 2015 "TERMINATOR GENESYS" ins Kino kam war ich positiv überrascht. Zum einen bin ich seitdem ein riesen Fan von Emilia Clarke, auf der anderen Seite fand ich den Film im Gegensatz zur großen Allgemeinheit ziemlich gut. Klar, er ließ Fragen offen, aber es sollte ja auch eine Trilogie werden und was soll man dann in Teil 2 und 3 noch erzählen, wenn alles im ersten Teil schon verraten wird? Hat man damals wohl nicht so ganz verstanden, aus welchem Grund auch immer. Jedoch war es bis dahin der einzige Terminator-Film, den ich mir noch mal ansehen würde und den ich im Schrank stehen habe. Spannende Story, keine überflüssige Brutalität und vor allem auch mal greifbare Charaktere. 

 

Kommen wir nun zu "DARK FATE". Offiziell nun die erste richtige Fortsetzung zu Teil 2 - da 3 bis 5 ignoriert werden, beginnt der Film im Jahr 1998 ca. ein Jahr nach dem nun nicht stattgefundenen Tag der Abrechnung. So haben wir gleich den ersten und einzigen Auftritt von Edward Furlong als John Connor, den man aber bestenfalls als Witz bezeichnen kann. Der Fokus liegt mehr auf Linda Hamilton als Sarah Connor, die noch einmal erheblich digital verjüngt wurde, ebenso wie Arnold als T-800. So springt die Handlung dann 20 Jahre nach vorne. Wir begegnen einer jungen Mexikanerin, die ein friedliches Leben lebt zusammen mit ihrem Bruder und ihrem Vater. Doch ein neuer, noch viel gefährlicherer Terminator wird aus der Zukunft geschickt, um sie zu töten? Warum? Wird lang nicht erklärt. Hinzu kommt eine "verbesserte" Soldatin, ebenfalls aus der Zukunft, die die junge Mexikanerin beschützen soll. In der heutigen Zeit muss das natürlich auch eine Frau sein, damit sich ja niemand diskriminiert fühlt. Als es das erste Mal zu einer Konfrontation der beiden Parteien auf einer Autobahn kommt erscheint dann auch noch wie aus dem nichts Sarah Connor mit Maschinen-gewehren und Raketenwerfern. Eine nun verbitterte ständig fluchende alte Frau, die in über 50 Bundesstaaten gesucht wird. Wer gerade die ersten Terminator-Filme kennt wird von der Story sicher nicht so mitgerissen sein, da nicht wirklich etwas neues erzählt wird und die meisten Verfolgungsjagden mit LKW, Zug und Helikopter auch in der ein oder anderen Form schon mal da waren und man abschätzen kann wie es am Ende wohl ausgeht. Sicher, im Jahr 2019 ist es auch nicht einfach noch wirklich etwas neues zu erfinden, was es nicht schon in irgendeiner Form gab, aber am Ende der Szene, als Carl der T-800 sich von seiner Frau verabschiedet sagt er: "Ich komme nicht wieder." Obwohl der Film insgesamt nicht so schlecht war, wie er wieder geredet wird, sollte man es doch nun dabei belassen. 

 

Ach ja, da war noch was. Carl? Offenbar gab es für den T-800 nach Erfüllung seiner ursprünglichen Mission kein neues Ziel mehr und er passte sich an an die Menschheit, lernte wie ein Mensch zu sein und hat sogar eine Frau und einen Sohn. Doch wie ist das möglich? Wie er in einer Szene sagt, hat er keine körperliche Beziehung zu ihr und sie fand ihn gut, da er Windeln wechseln kann ohne sich zu beschweren und er sei sehr humorvoll. 

 

Mein persönliches Fazit: Kann man sich ansehen, aber man sollte nicht wirklich was neues erwarten. Lohnt sich ein Kinobesuch? Nicht unbedingt, später mal ausleihen reicht wohl auch. Denn wie Arni schon sagt im Film, dass er nicht wiederkommt, so sollte es an diesem Punkt nach 35 Jahren wohl auch sein. 6/10

 

ST*